Schülergärten können Kindern vom 1. - 4. Schuljahr einen Bezug zur Natur (zurück-)geben und ihre Neugier auf Neues oder Anderes auch im Zwischenmenschlichen sehr fördern. Sie lernen dabei auch die Saisonalität von Früchten und Gemüsen kennen. Weitere wichtige Themen sind u.a. Zusammenarbeit, Geduld, Umgang mit Enttäuschung und Belohnung, Biodiversität und Integration. Alles Dinge für das Leben (und nicht für die Schule).
Das Grundstück Pestalozzistrasse 15 würde sich dafür sehr gut eignen. Grosse Flächen stehen seit Jahren brach (bei der Stadtgärtnerei ist die Situation ähnlich und deshalb ebenfalls für einen Schülergarten geeignet).
Interessierte Eltern gründen einen Verein, professionelle Unterstützung erfolg zu Beginn durch die Stadtgärtnerei. Engagierte LehrerInnen, Eltern, Senioren begleiten die Kinder. Benötigtes Material wird gespendet (Aufruf z.B. für Gartengeräte, Setzlinge) oder selber aufgezogen. Einige Erträge, z.B. Holunder für einen Sirup, werden im kleinen Kaffee unter den schattenspendenden Bäumen verkauft. Die Stadt macht kaum Vorgaben und überlässt das organische Entstehen dem Verein. Nach 5 Jahren wird ausgewertet und über die Fortsetzung entschieden. Der jährliche Beitrag ist bescheiden, die Anzahl beschränkt. Der "Unterricht" erfolgt von März bis Anfang November, je nach Wetterlage.
Vielleicht hat es sogar noch Platz für ein paar Schrebergärten, ev. mit Feuerstelle für die Anwohner.
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